Nach jedem Einkauf belohnen wir Sie mit Punkten, die Sie bei Ihrem nächsten Einkauf einlösen können! Geschenkgutscheine sind ebenfalls erhältlich!
Was kannst du mit dem fertigen Gobelin machen?
Der letzte Stich ist geschafft.
Das Bild ist endlich vollständig zu sehen, die Farben fügen sich zusammen, und vor dir liegt dein selbst gestickter Gobelin.
Das ist immer ein besonderer Moment.
Doch genau dann stellt sich oft die Frage: Wie geht es jetzt weiter?
Wie rahmt man ein Gobelin-Bild ein?
Das Einrahmen ist einer der wichtigsten Schritte, denn dadurch wird aus dem fertigen Gobelin ein richtiges Wandbild.
Ein gut gewählter Rahmen hebt die Farben hervor, schützt die Arbeit und sorgt dafür, dass das Bild harmonisch in dein Zuhause passt.
Vor dem Einrahmen sollte der Gobelin sorgfältig gespannt werden. Das ist wichtig, weil sich der Stoff während des Stickens leicht verziehen kann, besonders wenn der Faden zu fest angezogen wurde.
Durch genaues Spannen wird verhindert, dass das Bild schief, wellig oder zerknittert wirkt.
Bei der Wahl des Rahmens solltest du auf die Stimmung des Motivs achten.
Zu klassischen Blumenmotiven oder religiösen Gobelins passen oft antik wirkende Rahmen in Gold, Bronze oder Holz sehr schön.
Für Landschaften eignen sich natürliche Holztöne, und bei Tiermotiven können auch schlichtere Rahmen sehr gut wirken.
In modernen Einrichtungen sorgt oft ein klarer, schmaler Rahmen für eine elegante Wirkung.
Wenn du unsicher bist, lohnt es sich, einen professionellen Einrahmer zu fragen, denn ein Gobelin braucht eine andere Behandlung als ein Papierbild oder ein Foto.
Sollte ein Gobelin hinter Glas gerahmt werden oder nicht?
Das ist eine häufige Frage, und es gibt nicht für jede Situation eine einzige perfekte Antwort.
Die Entscheidung hängt davon ab, wo das Bild hängen wird, in welcher Umgebung es sich befindet und wie wichtig dir die natürliche textile Wirkung des Gobelins ist.
Ohne Glas kommt die Struktur des Gobelins besser zur Geltung. Man sieht die Stiche, die feine Erhebung des Garns, und das Bild behält eine wärmere, handwerklichere Ausstrahlung.
Viele Menschen rahmen Gobelins deshalb lieber ohne Glas, weil der Gobelin so als Textil an der Wand lebendig bleibt.
Hinter Glas ist das Bild dagegen besser vor Staub, Schmutz und Berührung geschützt.
Das kann besonders in stark genutzten Räumen, im Kinderzimmer, im Flur oder in Haushalten hilfreich sein, in denen das Bild nicht regelmäßig gereinigt werden kann.
Wenn Glas verwendet wird, sollte es nicht direkt auf der gestickten Oberfläche aufliegen.
Am besten nutzt man einen Abstandhalter oder eine passepartoutähnliche Lösung, damit ein kleiner Abstand zwischen Glas und Gobelin bleibt.
So werden die Stiche nicht flachgedrückt, und das Bild wirkt schöner.
Wie bleibt dein Gobelin lange schön?
Ein Gobelin ist eine langlebige Handarbeit, doch um Farben und Material zu erhalten, sollte man auf einige Dinge achten.
Die größten Feinde sind meistens direktes Sonnenlicht, Staub, Feuchtigkeit und falsche Lagerung.
Hänge den Gobelin nicht an eine Wand, auf die den ganzen Tag starkes Sonnenlicht fällt, denn die Garne können mit der Zeit ausbleichen.
Vermeide auch feuchte oder schlecht belüftete Räume, zum Beispiel ein schlecht gelüftetes Badezimmer oder eine feuchte Wand.
Textil kann empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren, und auf Dauer können unangenehme Gerüche oder Flecken entstehen.
Vor Staub schützt du den Gobelin am einfachsten durch vorsichtige, trockene Reinigung.
Bei einem Gobelin ohne Glas kannst du die Oberfläche von Zeit zu Zeit vorsichtig mit einem weichen Pinsel abstauben oder sehr behutsam mit einem Staubsauger auf schwacher Stufe reinigen.
Achte dabei immer darauf, dass die Saugkraft die Fäden nicht herauszieht.
Wenn du den Gobelin nicht sofort aufhängst, falte ihn nicht für längere Zeit zusammen.
Bewahre ihn lieber locker aufgerollt und in ein sauberes Tuch gewickelt auf.
So entstehen keine harten Knicke, und die gestickte Oberfläche bleibt besser in Form.
Was solltest du mit einem fertigen Gobelin nicht tun?
Es gibt einige Dinge, die du besser vermeiden solltest, auch wenn sie wie eine schnelle Lösung erscheinen.
Wasche ihn nicht in der Waschmaschine.
Wringe ihn nicht mit der Hand aus.
Trockne ihn nicht auf der Heizung oder in direkter Sonne.
Bügle die Vorderseite nicht direkt.
Klebe die Rückseite nicht mit starkem Klebstoff fest.
Lagere ihn nicht an einem feuchten Ort.
Falte ihn nicht für längere Zeit fest zusammen.
Diese kleinen Dinge machen einen großen Unterschied.
Ein liebevoll gestickter Gobelin verdient auch nach der Fertigstellung eine schonende Behandlung.
Zusammenfassung
Ein fertiger Gobelin ist nicht nur ein gesticktes Bild, sondern das Ergebnis vieler Stunden geduldiger und aufmerksamer Arbeit.
Deshalb ist es wichtig, beim Reinigen, Bügeln, Einrahmen und Aufbewahren vorsichtig mit ihm umzugehen.
Wenn nötig, kannst du ihn vorsichtig von Hand in lauwarmem Wasser auffrischen.
Bügeln sollte man ihn immer schonend von der Rückseite.
Beim Einrahmen ist eine genaue Spannung wichtig, und wenn Glas verwendet wird, sollte es die Stiche nicht flachdrücken.
Das Geheimnis langfristiger Schönheit liegt darin, den Gobelin vor direkter Sonne, Staub und Feuchtigkeit zu schützen.
Ein schön gearbeiteter und sorgfältig aufbewahrter Gobelin kann dein Zuhause viele Jahre, sogar über Generationen hinweg schmücken.
Denn in jedem Stich stecken Zeit, Geduld und die Freude am Gestalten.
